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ABA NAIA wurde 2017 gegründet und ist ein internationales Berliner Kollektiv. Mit der Erforschung der weiblichen Komik macht das Kollektiv auf Themen wie Feminismus, Gender, Heritage, Zugehörigkeit und die Dekolonialisierung des Körpers aufmerksam.

Die Fragen, die ABA NAIA’s künstlerische Auseinandersetzungen bestimmen sind:

Wie können Frauen Komik durch Sexualität äußern?

Was bestimmt das Konzept des post-pornographischen Clowns?

Welche Grenzen entstehen zwischen Komik und Unbehagen?

Wie weit können Frauen* mit prekären Aktionen gehen?

Die erste Version von We Can Do It Moaning wurde im April 2018 im Rahmen des The Expo: A Showcase of Wahlberliner Festival am English Theatre Berlin | International Performing Arts Center aufgeführt. 2019 kam ABA NAIA wiederholt zum Festival, diesmal mit der Show Banana Pride™. We Can Do It Moaning wurde nach dem Erfolg erneut im English Theatre aufgenommen, die zweite und längere Version erhielt ein neues Format und feierte im Februar 2020 Premiere. 

ABA NAIA unterstützt andere female identified Künstler*innen und fördert intersektionale Zusammenarbeit an ästhetischen und politischen Inhalten.

Team

Kysy ©Mari Vass

Kysy Fischer

REGISSEURIN UND PERFORMERIN

Kysy Fischer ist eine brasilianische Regisseurin und Performance-Künstlerin, die sich mit dem Körper, der Komik und der psychoanalytischen Theorie befasst. Als Regisseurin des ABA NAIA Kollektives recherchiert sie die Komik durch die weibliche Perspektive. In ihrer Performance We Can Do It Moaning untersucht sie die Clownerie des Postpornos. Mit ABA NAIA entwickelte sie das Cabaret-Stück Banana PrideTM, bei dem die aktuelle Problematik Brasiliens thematisiert wird. Im Ballhaus Naunynstraße wirkte sie als Choreographie Mitarbeiterin in Becoming my body, Auf meinen Schultern und Everybody can be everybody can not be mit.

Im Feld von Performance, Theater und Tanz hat sie als Dialogpartnerin und Regisseurin mit verschiedenen Künstler*innen und Gruppen gearbeitet, wie z.B. an der Performance DNA de DAN (Teil der Ausstellung Terra Comunal – Marina Abramović + MAI), das durch ganz Brasilien tourte. Sie war Residenzkünstlerin im Casa Hoffmann – Bewegungsstudien Zentrum, im Casa Selvática und im 20MINUTOS.mov Residenzprogramm. In ihrer Masterarbeit setzte sie sich mit der Rolle des “Outside Eye” im kreativen Prozess von DNA de DAN auseinander.

Rafuska Marks

PERFORMERIN

Rafuska Marks ist eine brasilianische Performerin lebend in Berlin. Im Jahr 2004, nach ihrem Abschluss als Schauspielerin in Brasilien, trat sie in Festivals in ganz Brasilien auf und spielte in über 10 Produktionen der Theatergruppe Vigor Mortis und Cia Silenciosa mit.

Sie trat als Gastschauspielerin mit der Gruppe Thrillpeddlers in San Francisco, USA auf. Im Jahr 2009 erhielt sie ein Stipendium für Künstlerinnen vom Goethe-Institut in Berlin, mit dem sie am Maxim Gorki Theater hospitierte. Im Jahr 2012 zog sie nach Madrid, Spanien um mit Draft.inn – Space for the risk in the Performing arts zu arbeiten. Als Schauspielerin war sie außerdem am International Theater Forum – Theatertreffen, in Berlin.

2013 war sie im Teatro Español, Madrid in Angst und Abscheu in der DDR von Dirk Laucke zu sehen. Mit Peeping Tom und Draft.inn arbeitete sie an der der Produktion -1 für das Festival XSmall in Brüssel, Belgien. Sie war Teilnehmerin der Workshops bei Falk Richter und Jan Lauwers von Needcompany in der Biennale di Teatro di Venezia.

2014 nahm sie an dem Workshop und der Performance mit Rodrigo Garcia beim Malta Festival in Poznan, Polen teil.

Sie Schrieb, leitete und arbeitete an der Aufführung Surgical Manifest, ihr erstes Solo Projekt. Im Jahr 2015 war sie Assistentin des Regisseurs Carlota Ferrer in Fortune Cookies in Centro Dramático Nacional, Madrid. Außerdem nahm sie am Workshop mit Jan Klata beim Fringe Festival Madrid teil. Im Jahr 2017 begann sie ihre Arbeit mit dem Kollektiv ABA NAIA. Im Jahr 2018 war sie in F.O.M.O – Fear of Missing Out in Centro Dramático Nacional, in Birmingham beim Be Festival zu sehen. Mit Colectivo Fango spielte sie Tribu und mit ABA NAIA das Stück We Can Do It Moaning.

Rafuska ©Mari Vass
Teija ©Mari Vass

Teija Vaittinen

PERFORMERIN

Teija Vaittinen ist Theater- und Zirkuspädagogin, Schauspielerin und Performerin. Sie kommt aus Finnland und lebt seit 2012 in Berlin. Teija Vaittinen hat den Masterstudiengang Theaterpädagogik an der Universität der Künste absolviert. In Finnland studierte sie Schauspiel an der Lahti Privatschule sowie Soziologie in der Universität der Tampere. Momentan arbeitet sie freiberuflich in unterschiedlichen Theater- und Zirkusprojekten, hauptsächlich mit Kindern und Jugendlichen (u.a. in Kooperation mit Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi, Grips Theater, das Weite Theater, Kinderopernhaus Berlin in Kooperation mit der Staatsoper unter den Linden, Landesmusikakademie Berlin und FEZ Berlin). Neben ihren theaterpädagogischen Tätigkeiten performt und trainiert Teija Vaittinen selbst in unterschiedlichen künstlerischen Zusammenstellungen. Seit September 2017 ist sie Teil des interdisziplinären Künstlerkollektivs ABA NAIA. Im Bereich der Darstellenden Künste ist sie besonders auf Improvisation, Tanz und Bewegung, Physisches Theater und Clownerie spezialisiert.

Jaika Bahr

DRAMATURG

Jaika Bahr hospitierte am deutschen Theater Berlin bei Daniela Löffner und Andreas Kriegenbrug. Sie studierte Kulturwissenschaften an der Europa Universität Viadrina mit dem Fokus auf Linguistik und Literaturwissenschaften. Außerdem studierte sie Kunst, Kultur und Medien an der Rijksuniversiteit Groningen in den Niederlanden. Neben dem Studium arbeitete sie als Regieassistentin und Dramaturgin am Theater an der Parkaue, Ballhaus Naunynstraße und Heimathafen Neukölln in Berlin.

Jaika ©Theresa Lünstroth

KÜNSTLERISCHE ZUSAMMENARBEIT

Emilio ©Mari Vass

Emilio Cordero Checa

LICHT UND TON DESIGNER 

Emilio Cordero Checa ist Bühnenlichtdesigner, Klangkünstler und Kreativtechniker. Er widmet sich der Produktion und Erschaffung von Licht-Klang-Installationen und interdisziplinären Performing-Arts-Stücken. Seine Arbeit widmet sich der Interaktion zwischen Live-Performances und neuen Technologien, indem er Licht und Ton verwendet, um Mechanik und menschliche Interaktion auf der Bühne zusammenzubringen. Er hat einen Master-Abschluss mit Auszeichnung in zeitgenössischen, technischen und darstellenden Künsten der Universität des Baskenlandes.

Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Theatern und Festivals in Ecuador, Spanien, den Vereinigten Staaten und Deutschland gezeigt und er arbeitete bei internationalen Veranstaltungen wie der Fête des Lumières (Lyon, Frankreich), der Fiesta de la Luz (Quito, Ecuador), dem BAD (Bilbao, Spanien), dem VAQ (Quito, Ecuador) und der Berlinale (Berlin, Deutschland).

Derzeit lebt er in Berlin, wo er für seine Promotion neue Technik im Bereich Bühnenlichtdesign erforscht, indem er mit verschiedenen Kunstkollektiven und -räumen sowie Tanz-, Performance- und Theatergruppen arbeitet.

Caroline Reucker

FILMEMACHERIN 

Caroline Reucker ist eine freiberufliche Filmemacherin, Regisseurin, Produzentin und Autorin.

Sie wurde 1985 in Marl, Nordrhein-Westfalen geboren. Nach dem Abitur im Jahr 2006 begann sie eine Ausbildung zur Mediendesignerin Image & Sound und arbeitete nach ihrem Abschluss in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen mit.

Von 2010 bis 2016 studierte sie Regie / Dokumentarfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg, welches sie mit einem Diplom abschloss.

Caroline Reucker ©Mohand Oubachour
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