MITsp und das Goethe-Institut São Paulo laden zur Veranstaltung „Politische Körper – Dialoge zwischen Deutschland und Brasilien in den darstellenden Künsten“ ein.
Die Veranstaltung bringt Künstlerinnen und Denkerinnen aus Brasilien und Deutschland zusammen und untersucht den Körper als Ort der Schöpfung, Erinnerung und des Widerstands durch Performance, Choreografie und kritischen Diskurs. Lernen Sie die Beteiligten kennen:
Olympia Bukkakis, Königin von Himmel und Erde, Kaiserin der Verzweiflung und Architektin ihres ewigen Leidens, ist Drag Queen, Choreografin, Moderatorin und Autorin. Ursprünglich aus Australien stammend, lebt und arbeitet sie seit 2012 in Berlin, wo sie queere Performance-Events wie Get Fucked, Queens Against Borders und Apocalypse Tonightveranstaltet.
Kysy Fischer (BR) nutzt Humor, um Disziplinen wie Tanz, Performance und Theater zu verwischen und durcheinanderzubringen. Als Choreografin interessiert sie sich für minimalistische Überzeichnung und spielerische Widersprüche. Ihre Arbeiten setzen sich mit Themen der Psychoanalyse und Klassenfragen auseinander.
Moderation: Helena Vieira, Autorin, Dramatikerin und Forscherin, deren Arbeit von der Schnittstelle zwischen Kunst, Philosophie und Erinnerung geprägt ist.
Ausgehend von der Idee des Körpers als Territorium von Schöpfung, Erinnerung und Widerstand lädt das Treffen dazu ein, darüber nachzudenken, wie künstlerische Praktiken ästhetische Normen und Machtstrukturen herausfordern können, und erkundet die Schnittstellen zwischen Brasilien und Deutschland.

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